Klostergeschichte

Geschichte des ehemaligen Klosters Otterberg


12. Jahrhundert

1143  Stiftung der Otterburg an das Kloster Eberbach durch Graf Siegfried v. Boyneburg-Northeim

1145  Gründung des Klosters Otterberg in der alten Otterburg auf dem Schlossberg. Abt Stephan zieht mit 12 Mönchen in die Otterburg ein.

1168  Baubeginn der Abteikirche und Klosteranlage im Tal  (Modell der Klosteranlage

1185  Baujahr des songenannten Kapitelsaales

1195  Der wirtschaftlich Aufstieg des Klosters begann unter dem Abt Phillipp. Er war es auch, welcher den Bau der Abteikirche und der Klausur voran trieb.


13. Jahrhundert
1254  10. Mai 1254, nach 86-jähriger Bauzeit vollzog Weihbischof Arnold von Lüttich in Anwesenheit von Erzbischof Gerhard von Mainz die Weihe der Abteikirche.

1255  7. Januar Verleihung des Begräbnisrechtes durch Papst Alexander IV.


14. Jahrhundert

Mitte 14. Jh.  Blütezeit des Klosters mit 78 Höfen und Besitztümern in 170 Städten und Dörfern von Bad Dürkheim bis nach Boppard.

1350  Baujahr der Alten Abtei

1380  Beginn des bis zum 15. Jahrhundert dauernden Niederganges des Klosters


16. Jahrhundert

1504  Im Bayerischen Erbfolgekrieg wurde das Kloster gebrandschatzt und geplündert.

1525  Im Bauernkrieg fielen die aufständischen Bauern über die baulischen Überrest des Klosters her.

1556  Einführung der Reformation in der Kurpfalz.

1561  Der letzte Abt, Wendelin Merbot, verläßt mit 3 den letzten 3 Mönchen das Kloster.

1561  Auflösung des Klosters durch den reformierten Kurfürsten Friedrich III.


Klostergeschichte