Frühlingsfest Geschichte

Historisches Otterberger Frühlingsfest seit 1825


Die Geschichte des Otterberger Frühlingsfestes

1825

Die Geschichte des Otterberger Frühlingsfestes geht bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts zurück.

Die Schule von Georg Jakob Roller hielt ein Schulfest (erst später wurde es Frühlingsfest genannt) vermutlich erstmals 1825 ab. Es war ein lustiges Kinder- und Volksfest.

Mit kleineren und größeren Unterbrechungen fand das Fest regelmäßig statt.

1893 - 1913

Von 1893 bis 1913 fand das Frühlingsfest tatsächlich alle 2 Jahre statt. Ab 1895 sind Programme vorhanden, die den Ablauf angeben, der einem festen Schema folgt: Böllerschießen, (um 12:30 Uhr), Festzug in den Wald in genau festgelegter Ordnung, Eröffnung, Vorführungen der Schulen mit anschließender Brezelverteilung, Beiträge der Otterberger Vereine. In den Programmpausen Spiele wie Kletterbaum und Sackhüpfen, gegen Abend Tanzmusik. Der Rückmarsch erfolgt wieder zur festgesetzten Stunde (meist 19:00 Uhr) in der gleichen Ordnung wie der Abmarsch. Das Fest endet mit einem Hoch auf den König bzw. Prinzregenten vor dem Rathaus.

1927 - 1939

Krieg und Nachkriegszeit brachten eine längere Pause. Erst 1927 fand wieder ein Frühlingsfest statt, das nächste dann 1929.

Im Januar 1933 ergriff der Verkehrsverein die Initiative und bot sich an, anstelle der Stadt, die Finanzierung zu übernehmen. Vorbedingung dafür war allerdings die Verlegung auf den Sonntag. Das Bürgermeisteramt war einverstanden, betonte aber, dass der Charakter als Schulfest gewahrt bleiben müsse. Die Verlegung brachte in der Tat Vorteile. Es wurde möglich, am Vorabend einen Heimatabend zu veranstalten und den Erwachsenen die Teilnahme zu erleichtern. Man hatte 1927 nicht immer erfolgreich versucht, für die Otterberger Arbeiter den Festtag freizubitten. In den nächsten Jahren folgten die Feste dichtauf, 1935, 1937, 1939.

1952 bis heute

Das erste Fest nach dem Krieg fand mit großem Erfolg 1952 statt.

Seit dieser Zeit findet das Otterberg Frühlingsfest regelmäßig alle 2 Jahre statt und der Ablauf heute ist fast noch so wie in alten Zeiten.

2001

Seit 2001 wird das Frühlingsfest um eine weitere Attraktion bereichert: Die Frühlingskönigin. Sie wird am Samstag (Heimatabend) vom Stadtbürgermeister gekrönt und versieht ihr Amt von diesem Tage an bis zum nächsten Frühlingsfest, an dem sie die Krone an ihre Nachfolgerin weiterreicht.


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